Hitzewallungen in den Wechseljahren gehören für viele Frauen leider einfach dazu. Plötzliche Hitze, Schweißausbrüche aus dem Nichts und Nächte, die Sie um den Schlaf bringen – all das ist für unzählige Frauen Realität. Und auch wenn diese Wärmeschübe ganz normal sind, fühlt es sich oft alles andere als normal an. Warum Ihr Körper so reagiert, welche Mittel gegen Hitzewallungen helfen können und was Sie selbst tun können, um sich wieder wohler zu fühlen, erfahren Sie hier – mit viel Wissen für diese besondere Zeit in Ihrem Leben.
Inhalt:
Hitzewallungen als typisches Symptom der Wechseljahre
Hitzewallungen sind eines der klassischen Symptome der Wechseljahre. Studien zufolge leiden rund 70 bis 80 Prozent der Frauen während der Menopause unter diesen plötzlichen Wärmeschüben. Die Hitzewallungen treten meist spontan auf, ohne erkennbaren Auslöser – tagsüber, nachts, beim Sport oder sogar in Ruhephasen. Manche Frauen erleben nur leichte Wärmegefühle, andere werden von extremen Hitzewallungen regelrecht überrollt.
Wie fühlen sich Hitzewallungen in den Wechseljahren an?
Typisch für Hitzewallungen ist ein plötzliches Gefühl intensiver Wärme, das sich oft vom Oberkörper über Hals, Gesicht und Kopf ausbreitet. Häufig geht es mit starkem Schwitzen, roter Gesichtshaut und einem unangenehmen Hitzegefühl im Gesicht einher. Die Hitzewelle hält meist wenige Minuten an und wird oft von Schüttelfrost oder Frösteln abgelöst.
Wechseljahre ohne Hitzewallungen: ist das normal?
Nicht jede Frau hat in den Wechseljahren mit Hitzewallungen zu kämpfen. Tatsächlich kommen rund 20 bis 30 Prozent fast beschwerdefrei durch diese Zeit. Warum das so ist, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt – eine Rolle spielen genetische Faktoren, Lebensstil und die individuelle Hormonbalance.
Können Hitzewallungen die Körpertemperatur erhöhen?
Tatsächlich spüren viele Frauen, dass sich ihr Körper während einer Hitzewallung heiß anfühlt. Messbar erhöht sich die Körpertemperatur in der Regel jedoch nicht. Die Wärmeregulation gerät durch die hormonelle Umstellung aus dem Gleichgewicht, was die gefühlte Überhitzung auslöst.
Ursachen von Hitzewallungen in den Wechseljahren: Warum treten sie auf?
Der Hauptgrund für Hitzewallungen in den Wechseljahren ist die hormonelle Umstellung. Welche Hormone fehlen bei Hitzewallungen? Vor allem Östrogen, das normalerweise die Wärmeregulierung im Gehirn steuert. Fehlt das Hormon, gerät der Körper leichter aus dem Gleichgewicht und reagiert überempfindlich auf Temperaturschwankungen.
Was kann Hitzewallungen in den Wechseljahren verstärken?
Manche Faktoren können Hitzewallungen in den Wechseljahren deutlich verstärken – oft, weil sie den Kreislauf ankurbeln oder die Wärmeregulierung zusätzlich stressen. Dazu gehören:
Starke Hitzewallungen nach dem Essen
Besonders heiße, stark gewürzte oder sehr fettige Speisen fordern den Stoffwechsel heraus. Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um die Nahrung zu verdauen – das kann die Wärmeregulierung zusätzlich aus dem Gleichgewicht bringen. Hier sind einige Lebensmittel und Rezepte, die Hitzewallungen in den Wechseljahren verstärken können:
- Wurstwaren und Geräuchertes – Salami, Schinken oder geräucherte Fischprodukte
- Scharfe Gewürze wie Chili, Pfeffer, Ingwer oder Curry
- Sehr heiße Speisen und Getränke – wie Suppen direkt vom Herd, Tee oder Kaffee
- Fettige und sehr schwere Gerichte, wie z. B. frittierte Speisen, Sahnesoßen, Aufläufe mit viel Käse
- Alkoholhaltige Rezepte – wie Rotweinsoßen oder alkoholische Desserts
- Süßigkeiten mit viel Zucker – besonders in Kombination mit Fett
Alkohol und Koffein
Schon nach einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee spüren viele Frauen eine deutliche innere Wärme, die oft direkt ins Gesicht steigt. Warum passiert das? Alkohol und Koffein erweitern die Blutgefäße – besonders nahe der Hautoberfläche. In den Wechseljahren ist die Wärmeregulierung ohnehin instabil, was die Wärme- und Schweißreaktion noch verstärkt.
Enge Kleidung
Körpernahe, synthetische Stoffe behindern die Luftzirkulation und verhindern, dass der Körper überschüssige Wärme schnell abgeben kann.
Stärkere Hitzewallungen beim und nach dem Sport
Sport kurbelt die Durchblutung und die Körpertemperatur an – beides Faktoren, die bei hormonell bedingten Hitzewallungen ohnehin aus dem Ruder laufen. Nach dem Training dauert es oft länger, bis der Körper wieder „runterfährt“.
Auch bei Hitzewallungen müssen Frauen in den Wechseljahren nicht auf Sport verzichten. Im Gegenteil: regelmäßige Bewegung kann sogar helfen, die Beschwerden langfristig zu lindern – vor allem durch Stressabbau und die Stabilisierung des Stoffwechsels. Besonders angenehm sind sanfte Sportarten wie Schwimmen, Yoga oder Radfahren.
Stress und psychische Belastung
Stress setzt Adrenalin und Cortisol frei – beides Stresshormone, die direkt auf den Kreislauf wirken. Der Puls steigt, die Blutgefäße weiten sich und der Körper schaltet in den „Kampf-oder-Flucht“-Modus – perfekte Bedingungen für eine Hitzewallung.
Wie lange dauern Hitzewallungen in den Wechseljahren?
Die Dauer von Hitzewallungen ist individuell sehr verschieden. Bei einigen Frauen verschwinden die Beschwerden nach wenigen Monaten, bei anderen halten die Hitzewallungen bis zu zehn Jahre oder länger an. Durchschnittlich begleiten sie Frauen etwa fünf bis sieben Jahre durch die Wechseljahre.
Welche Mittel helfen am besten gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren?
Bei Hitzewallungen gibt es nicht die eine Lösung, die für alle passt. Die Auswahl an Wechseljahre-Mittel gegen Hitzewallungen reicht von pflanzlichen Präparaten über Hausmittel bis hin zu Medikamenten. Wichtig ist, das individuell passende Mittel zu finden, das zu den eigenen Beschwerden und Bedürfnissen passt.
Pflanzliche Mittel gegen Hitzewallungen
Viele Frauen setzen bei Hitzewallungen in den Wechseljahren bewusst auf pflanzliche Mittel. Sie gelten als sanfte, natürliche Alternative und sind oft besser verträglich als Medikamente. Besonders beliebt sind folgende Kräuter gegen Hitzewallungen:
- Traubensilberkerze
- Mönchspfeffer
- Rotklee
- Salbei
- Soja-Isoflavone
- Hopfen
- Leinsamen
Gut zu wissen: Pflanzliche Präparate enthalten oftmals Phyto-Östrogene und eignen sich vor allem bei leichten Symptomen oder als unterstützende Maßnahme. Für Frauen, die grundsätzlich keine Hormone zu sich nehmen möchten oder können, kommen sie daher nicht in Frage. Und auch bei rein pflanzlichen Mitteln, zum Beispiel aus Soja, ist Vorsicht geboten: nicht jede Frau verträgt alles und auch Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich.
Für wen sind sie geeignet:
Frauen mit leichten Beschwerden bei Wunsch nach natürlicher Behandlung
Wer braucht eine Alternative:
Frauen mit mittelschweren und starken Beschwerden oder bei Vorerkrankungen (hier ärztlichen Rat einholen)
Unser Tipp:
Hitzewallungen sind kein kleiner Nebeneffekt, sondern ein Zeichen, dass der Körper eine gezielte und wirksame Unterstützung braucht. Genau dafür gibt es Serelys® MENO – ein hormonfreies Nahrungsergänzungsmittel mit dem patentierten Pollenextrakt PureCyTonin® und Vitamin E. Es wurde speziell für Frauen in den Wechseljahren entwickelt – der Pollenextrakt trägt zur Reduzierung von Hitzewallungen bei und hilft gegen vorübergehende Müdigkeit. Ganz ohne phytoöstrogene Wirkung, Soja oder Isoflavone.
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Hausmittel bei Hitzewallungen: Von Wechselduschen bis Tees
Viele Frauen setzen bei Hitzewallungen in den Wechseljahren auf Hausmittel –Hausmittel fühlen sich vertraut an, sie geben das Gefühl, selbst aktiv etwas tun zu können und oft steckt hinter einem einfachen Tipp auch ein Stück traditionelle Frauenweisheit. Aber: Hausmittel haben ihre Grenzen. Sie sind keine Wundermittel, auch wenn manche Empfehlungen in Foren oder unter Freundinnen fast so klingen. Gerade wenn die Hitzewallungen sehr stark oder belastend sind, reichen Hausmittel allein oft nicht aus.
Zu den beliebtesten Hausmitteln gehören:
- Tees wie Salbeitee, Frauenmantel oder Melissentee
- Wechselduschen, die die Gefäße trainieren und die Wärmeregulierung stärken.
- Kühle Fußbäder
- Lavendelöl auf den Schläfen
- Kühle Baumwollkissen im Bett
Für wen sind sie geeignet:
Frauen mit leichten Beschwerden, die auf natürliche Methoden setzen
Wer braucht eine Alternative:
Frauen mit mittleren bis starken Hitzewallungen, die im Alltag wenig Zeit für aufwändige Rituale haben oder aufgrund von Vorerkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Probleme) gezieltere Lösungen brauchen.
Was hilft gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren in der Nacht?
Bei nächtlichen Hitzewallungen hilft es akut oft schon, kurz aufzustehen, tief durchzuatmen und mit einem kühlen Waschlappen Stirn oder Nacken zu erfrischen. Langfristig können ein gut durchlüftetes Schlafzimmer, leichte Bettwäsche aus Naturmaterialien und entspannende Abendroutinen wie ein paar Minuten sanftes Dehnen helfen.
Homöopathie bei Hitzewallungen in den Wechseljahren – was sagen Studien?
Die Wirkung von Homöopathie bei Hitzewallungen ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Bisher fehlen aussagekräftige Studien, die eine klare Wirksamkeit nachweisen. Da Hitzewallungen sehr individuell auftreten und unterschiedliche Ursachen haben können, ist es sinnvoll, die Einnahme homöopathischer Mittel vorab mit einem Arzt oder einer erfahrenen Fachkraft zu besprechen.
Medikamente gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren – wann werden Hormone sinnvoll?
Unter medikamentöser Behandlung von Hitzewallungen in den Wechseljahren versteht man nicht nur Hormontherapien (HRT), sondern auch bestimmte Tabletten, Antidepressiva, Blutdrucksenker oder andere Medikamente, die sich zur Linderung von Hitzewallungen bewährt haben. Welche Option passt, hängt von den individuellen Beschwerden und Vorerkrankungen ab.
Für wen sind sie geeignet:
- Frauen mit starken, belastenden Hitzewallungen, die den Alltag oder die Lebensqualität einschränken
- Wenn pflanzliche Mittel oder Hausmittel keine ausreichende Linderung bringen
- Bei schweren Schlafstörungen durch nächtliche Hitzewallungen
Wer braucht eine Alternative:
- Frauen mit leichten Beschwerden, die lieber auf natürliche Mittel setzen
- Frauen mit bestimmten Vorerkrankungen, bei denen Hormontherapien nicht infrage kommen
- Frauen, die Medikamente eher kritisch sehen und auf Lebensstil- und Ernährungsanpassungen setzen möchten
FAQ: Hitzewallungen in den Wechseljahren
Hitzewallungen in den Wechseljahren fühlen sich meist wie eine plötzlich aufsteigende Wärmewelle an, die sich innerhalb weniger Sekunden vom Brustbereich über den Hals bis ins Gesicht ausbreitet. Typisch sind Hitze im Gesicht, gerötete Haut, starkes Schwitzen und gelegentlich Herzklopfen oder Schwindel. Eine einzelne Hitzewallung dauert meist nur wenige Minuten, kann aber mehrmals am Tag auftreten.
Die Dauer von Hitzewallungen in den Wechseljahren ist individuell sehr unterschiedlich. Bei vielen Frauen halten die Beschwerden im Schnitt etwa fünf bis sieben Jahre an, bei einigen deutlich kürzer, bei anderen auch bis zu zehn Jahre oder länger.
Bei leichten Hitzewallungen können pflanzliche Präparate, wie Kräutertees oder Hausmittel, wie kühle Fußbäder helfen. Wenn das nicht ausreicht, gibt es gezielte, hormonfreie Lösungen wie Serelys® MENO mit dem Pollenextrakt PureCyTonin®, der zur Reduzierung von Hitzewallungen beiträgt.
Kurzfristig helfen oft offenes Fenster, kühle Waschlappen oder atmungsaktive Bettwäsche. Für eine langfristige, hormonfreie Unterstützung kann Serelys® MENO helfen – mit dem Pollenextrakt PureCyTonin®, der zur Reduzierung von Hitzewallungen beiträgt.
Bei extremen Hitzewallungen hilft oft schnelles Handeln: Kühle Luft zufächern, kalte Waschlappen auf Stirn oder Nacken legen oder die Handgelenke unter kaltes Wasser halten. Tiefes, ruhiges Atmen hilft, den Kreislauf zu beruhigen. Auch das Ablegen von Kleidungsschichten oder eine kurze Pause an der frischen Luft kann die akute Hitzewelle abmildern.